Christine Knorr

Christine Knorr, 47 Jahre, Übersetzerin, Theatermensch und Altruistin
Bei der UWG bin ich noch ein Newbie. Zwar bin ich bereits 2014 auf die UWG aufmerksam geworden und auch schon länger bei Facebook mit ihr vernetzt, aber aktiv bin ich erst seit 2020. Der Wunsch, in einer Gruppe Gleichgesinnter politisch aktiv zu werden, hat mich zur UWG geführt. Ich bin bereits seit Längerem nicht mehr unpolitisch, betreibe Counterspeech und engagiere mich gegen rechts.
Aktuell bin ich häufiger in unserem UWG-Treffpunkt in der Großkölnstraße, um mit interessierten Aachener*innen ins Gespräch zu kommen und unsere Philosophie und unsere Ziele ein wenig zu erläutern. Mir gefällt, dass Aachen eine große Stadt im Grünen ist. Andere Städte haben einen Fluss, wir haben den Öcher Bösch, das Wurmtal, den Lousberg, das Hohe Venn und die Eifel. Angebote wie unser Tierpark, das Freibad Hangeweiher oder die Carolusthermen machen für mich das Leben in Aachen attraktiv und lebenswert und sind darum unbedingt erhaltenswert. Die Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie die relativ gute Verkehrsanbindung sind zusätzlich absolute Pluspunkte. Im Dialog mit unseren Nachbarn liegt für mich der Schlüssel, wie auch wir unsere Stadt über die Grenzen hinweg jenseits von CHIO und Weihnachtsmarkt attraktiv halten können. Mir gefällt auch die Vielfalt, die durch die Studierenden der RWTH in die Stadt getragen wird.
Meine Ziele für Aachen sind mehr Stadtgrün, ein tierwohlgerechter Umgang mit den Stadttauben, die Verkehrswende, die gleichzeitig durch Verkehrsberuhigung die Innenstadt wieder aufwertet, die soziale Teilhabe verbessern, Insektenschutz und pestizidfreie Landwirtschaft und die Reduktion von Plastikabfällen durch (unter anderem) mehr Mehrwegangebote. Darüber hinaus dürfen rechtsnationale faschistische Tendenzen, Diskriminierung und Hass in unserer Stadt keinen Raum haben.
Bei der Kommunalwahl 2020 trete ich für die Wahl zum Stadtrat für Wahlbezirk 2 (Jakobsviertel) an.